Mommy Makeover – die Komplett Überholung

Mutter zu werden ist wunderschön. Doch nach der Geburt ist alles anders, als zuvor. Alles dreht sich um das neugeborene Baby, welches nun mal mehrmals am Tag gewickelt und gestillt werden muss. Besonders die ersten Monate nach der Entbindung sind schwer und werden schnell in Form von dunklen Augenringen sichtbar. Die stressige Zeit geht vorbei. Doch was zurückbleibt, sind sehr häufig körperliche Folgen der Schwangerschaft. Und der Bauch sieht trotz Sport nicht mehr so straff aus wie vorher. Dasselbe gilt auch für die Brüste. Die restlichen Körperpartien sind zudem oft ebenfalls verändert.
In den USA ist es mittlerweile vollkommen normal, dass die Folgen der Schwangerschaft chirurgisch beseitigt werden. Mittlerweile wird das „Mommy Makeover“ auch in Deutschland angeboten. Dies ist jedoch keineswegs frei von Risiken.

Was wird unter „Mommy Makeover“ verstanden?

Der Trend „Mommy Makeover“ bezeichnet die nötigen chirurgischen Eingriffe, welche dazu nötig sind, die Schwangerschaftsspuren zu beseitigen. Wenn nötig, werden die Dehnungsstreifen beseitigt, die Brüste angehoben mitsamt der Versetzung der Brustwarzen, der Bauchnabel wird erneut platziert und selbst Schamlippen werden verengt und die Scheide verengt. Selbst das Glätten der Vagina von Innen ist möglich.

Schönheitseingriffe nach der Schwangerschaft

Laut DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie) ließen sich nur im Jahre 2011 über 5400 Frauen die Schamlippen verkleinern oder auffüllen. Ansonsten werden jährlich etwa 20.000 Brustvergrößerungen und 10.000 Brustverkleinerungen vorgenommen.

Für manche Frauen können vergrößerte Schamlippen tatsächlich schmerzhaft sein, sodass es sich in diesem Fall tatsächlich um ein medizinisches Problem handelt. Doch Tatsache ist, dass für die meisten Patientinnen der Entschluss zu diversen Schönheitsverbesserungen nach der Schwangerschaften im Wunsch nach einem verbesserten Aussehen liegt. Solche Eingriffe sind jedoch keineswegs unproblematisch, wovon Mediziner immer wieder zu warnen versuchen.

Neben einer ganzen Reihe möglicher Komplikationen wird auch darauf hingewiesen, dass nach jedem dieser Eingriffe die Frau sich eine bis zwei Wochen lang erholen muss. Nach einer Bauchdeckenstraffung darf die Frau erst nach etwa sechs Wochen Schweres tragen. In manchen Fällen ist nach der Bauchdeckenstraffung sogar eine Bluttransfusion nötig.

Schönheitschirurgie ist kein Zauberstab

Viele Frauen glauben, die Schönheitschirurgie sei wie ein Zauberstab, welcher die entstandenen Probleme einfach beseitigen kann. Dabei bleiben selbst nach Schönheitseingriffen Narben zurück. Daher sind viele Frauen nach den Eingriffen etwas enttäuscht. Zwar können die Eingriffe tatsächlich das verlorene Selbstvertrauen zurückholen, doch allein darauf sollte man sich nicht verlassen.

Vor der Entscheidung zu den Eingriffen, von welchen erwartet wird, dass sie das verlorengeglaubte gute Aussehen zurückholen können, sollte man sich darüber bewusst sein, dass man keine Wunder erwarten kann. Selbst die Schönheitseingriffe können nämlich nur bedingt helfen.

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